INTERRELIGIÖSES FORUM 

des Fördervereins GARTEN DER RELIGIONEN Recklinghausen e.V.



Der GARTEN DER RELIGIONEN hat nach langer Planung und Vorbereitung am 2. Oktober 2019 seine Pforten geöffnet. Der Start fiel in den Herbst und somit in eine Jahreszeit, in der der Garten wetterbedingt für dialogorientierte Rundgänge nur eingeschränkt genutzt werden konnte. Doch schon in der „dunklen“ Jahreszeit begannen die ersten Aktivitäten. Im Rahmen des INTERRELIGIÖSEN FORUMS finden unterschiedliche, zusätzliche  Veranstaltungen statt, wie Vorträge, Filmvorführungen und andere Aktionen.

Schauen Sie hier vorbei und informieren Sie sich über die aktuellen Angebote des Interreligiösen Forums.

 

Unsere nächsten Termine


Tagesseminar: 

AUF DEM BLUMENWEG DES ZEN
Die Kunst des Ikebana

 

Blumen werden bis heute in vielen Kulturen und Religionen als Ge­schenk an unsere Mitmenschen, aber auch als Gabe und Opfer an das Göttliche gereicht,  um Wert­schätzung, Verehrung und Respekt auszudrücken. Im Buddhis­mus entstand der Blumenweg KADO als spirituell-meditativer Weg des Zen. Hier werden Zweige, Blätter und Blumen nach den Regeln des Ikeba­na ("lebende Blumen") arrangiert. Dieses achtsame Tun führt zu Ruhe und innerer Zentrie­rung. Es erfüllt den Menschen mit Gelassenheit und Freude. 

Wir möchten einladen, durch den Garten der Religionen zu streifen, Zwei­ge und Pflanzen auszusuchen und mit diesen und anderen bereitgestell­ten Blü­tenmaterialien erste Ikebana-Arrangements zu gestalten. 

Lassen Sie sich von den Blumen und dem Lächeln der Erde verzaubern. Genie­ßen Sie das ruhige Tun. Ge­hen wir gemeinsam den Blumenweg KADO und ver­binden wir uns auf diese Weise mit der in vielen Religionen beheimateten Kul­tur des Blumenopfers.

Ursula Steuter ist ausgebildete Ikebana-Lehrerin der japanischen So­getsu-Schule.

Termin: Samstag, 4. Mai 2024, 10 bis 16 Uhr

Teilnahmebeitrag 25 €, zzgl. ca. 5 € Materialkosten (direkt bei der Referentin zu entrichten)
Anmeldung bitte direkt über das Kreisbildungswerk Recklinghausen, Link:


unsere letzten Veranstaltungen

Der Blick auf das Andere. Jesusbilder im Buddhismus

Vortrag und Gespräch mit Dr. Mathias Schneider, Universität Münster 


Der Vortrag begab sich auf eine Spurensuche durch die buddhistisch-christliche Begegnungsgeschichte: Wie wurde Jesus von Buddhisten wahrgenommen? Welche Faktoren haben seine verschiedenen buddhistischen Deutungen beeinflusst? Und was können Christen von buddhistischen Jesusbildern lernen?

Termin: 6. März 2024

 

Der lange Weg der Versöhnung.
Von der interreligiösen Friedensarbeit
in Sarajevo und Zagreb heute.

Vortrag und Gespräch mit
Otto Raffai, Trainer für gewaltfreie Konflikt-Transformation


Otto Raffai ist Mitbegründer der „Initiative Glaubende für den Frieden“, die sich für den interreligiösen Dialog und besonders für die Erinnerung an das Friedenspotential in den Religionen einsetzt.
Seit über 20 Jahren organisiert Raffai Lern- und Begegnungsorte in Bosnien-Herzegowina und Kroatien, wo Menschen ihre Kriegs- und Gewalterfahrungen gemeinsam bearbeiten und erfahren, wie sie selbst durch aktive Gewaltfreiheit zu Frieden und Versöhnung beitragen können.


Termin:  Freitag, 26.1.2024

Die Religionen und der Klimawandel. Ökologische Friedensmacht oder regionale Scharfmacher?

Vortrag und Gespräch mit
Dr. Muhammad Sameer Murtaza


Der Klimawandel ist die globale Herausforderung für die Menschheit, und sie wird die Religionen nicht unberührt lassen. Die Frage ist, wie werden sich die Religionen hierzu verhalten? Dazu gibt es keine einfachen Antworten, den Religionsgemeinschaften müssen sich in den unterschiedlichen Ländern und Weltreligionen verschiedensten Herausforderungen stellen. Werden sie sich also auf das Friedenspotenzial oder das Gewaltpotenzial ihrer Religionen besinnen? Ist auch ein Nebeneinander von beidem möglich?

Dr. Muhammad Sameer Murtaza, Islamwissenschaftler, Philosoph und als freier Mitarbeiter für die Stiftung Weltethos tätig, gab in seinem Vortrag einen Überblick über mögliche Entwicklungen sowie eine Antwort, weshalb Religionen - wenn sie doch göttliche Offenbarungen sind - so ambivalent sein können.

Termin: 7. November 2023

Gewalt im Namen Gottes?
Die Gefahr religiöser
Instrumentalisierung und Wege
zu ihrer Überwindung in den
drei abrahamitischen Religionen
 

Vortrag und Gespräch mit 
Prof. Dr. Josef Freise, Köln 


Eine Religion ist – so ein afrikanisches Sprichwort – wie eine Kerze: Du kannst mit ihr ein Haus erleuchten – oder abfackeln. In dem Vortrag erläuterte Prof. Freise, wie es zum Aufruf zur Gewalt in extremistischen Formen des Judentums, des Christentums und des Islams kommt und wie diese politische Instrumentalisierung von Religion überwunden werden kann.

Prof. Dr. Josef Freise ist Pädagoge und katholischer Theologe. Er lehrte und forschte zwanzig Jahre lang als Professor an der Katholischen Hochschule in Köln u.a. zur Migrations- und Friedenspädagogik sowie zum interreligiösen Dialog. Seit seiner Pensionierung ist er im Wissenschaftlichen Beirat von pax christi und im Kuratorium von "gewaltfrei handeln" aktiv. 

Termin: 24. Mai 2023

Von Menschen und Göttern.

Filmvorführung und Gespräch mit
Prof. Dr. Thomas Lemmen, Köln


Der französische Film „Von Menschen und Göttern” (2010) machte die sieben ermordeten Mönche von Tibhirine einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Sie teilten das Leben mit der vorwiegend muslimischen Bevölkerung im algerischen Atlas-Gebirge, ihr Vermächtnis ist ein Plädoyer für den Dialog zwischen den Religionen.

Prof. Dr. Thomas Lemmen ist katholischer Theologe, Islamwissenschaftler und Studiengangleiter des Masterstudiengangs Interreligiöse Dialogkompetenz der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln.
Für sein Engagement im Bereich interreligiöser Dialog erhielt Thomas Lemmen 2014 den Deutschen Dialogpreis des Bundes Deutscher Dialog Institutionen.

Termin: 29. März 2023

Dr. Werner Höbsch 

Christen und Muslime für den Frieden 
Eine Friedenstheologie und -praxis. Vortrag und Gespräch 

Krieg und Gewalt im Großen und Kleinen bedrohen und zerstören das Leben von Menschen. Der Auftrag von Religionsgemeinschaften ist es, sich für den Frieden einzusetzen.
Was verstehen Christen, was Muslime unter Frieden?
Wie sieht eine christlich-muslimische Friedenstheologie aus?
Welche Wege der Überwindung von Gewalt können und sollen Christen und Muslime beschreiten?
 
Mit der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative Deutschland hat sich eine Gruppe gebildet, die praktische Schritte zum Frieden beschreitet. Dr. Werner Höbsch, katholischer Theologe, arbeitet in der Friedensinitiative mit. Ansätze der Friedenstheologie und praktische Schritte wurden an diesem Abend vorgestellt.


Termin: 23. November 2022


Veranstaltung in Kooperation mit CIAG Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Recklinghausen und dem Katholischen Kreisbildungswerk Recklinghausen

Prof. Perry Schmidt-Leukel, Münster

Vortrag und Diskussion 

„Wahrheit in der Vielfalt der Religionen“

Die Frage nach der Wahrheit in den Religionen und die Frage nach der "wahren Religion" bewegt bis heute viele Menschen in der ganzen Welt. Aber: Ist es beliebig, welcher Religion wir folgen?
Passt die Wahrheitssuche in den Religionen überhaupt noch in unsere multikulturelle, plurale Welt? Wie interpretieren wir die Vielfalt der Religionen theologisch? Kann es sein, dass sich religiös bedeutsame Wahrheit nicht nur in einer, sondern in vielen Religionen findet? Tritt religiöse Wahrheit vielleicht sogar notwendig in vielfältiger Gestalt auf und wenn ja, wie lässt sich diese näher beschreiben? 
Prof. Schmidt-Leukel, Professor für Religionswissenschaft und interkulturelle Theologie an der Westf. Wilhelms-Universität, Münster, gehört zu den international renommiertes­ten Vertretern einer pluralisti­schen Religionstheologie. 

Termin: 5. Mai 2022

Gerda Koch / Roswitha Killinger

Vortrag und Lesung:

Das Jahr des Gärtners

Mit dem Büchlein "Das Jahr des Gärtners" hat der tschechische Schriftsteller Karel Čapek ein launiges Werk über die Leidenschaften und Mühen eines Menschen verfaßt, der sich ganz dem Gedeihen der Natur in seinem Garten verschrieben hat.
Doch so unbeschwert-naiv dieser Text daher zu kommen scheint, spiegelt er nicht das gesamte Werk von Karel Čapek wider, der als freiheitlich-demokratischer Geist die totalitären Entwicklungen seiner Zeit in seinen Romanen, Bühnenstücken und philoso­phisch-politischen Schriften sehr kritisch kommentierte. Geradezu hellsichtig beschrieb er in seinem Roman "Das Absolutum oder die Gottesfabrik"  von 1924 die Folgen eines ungebremsten Materialismus und demaskierte in "Der Krieg der Molche" (1937) das rassistische Streben des deutschen Nationalsozialismus  nach der Weltherrschaft.
So wundert es nicht, dass er - wie auch sein Bruder, der Maler und Graphiker Josef - mit der Einverleibung des Sudeten­lands in das Deutsche Reich 1938 ins Visier der Nationalso­zialisten ge­riet. Sein früher Tod noch im gleichen Jahr bewahrte ihn vor Verfolgung, wäh­rend sein Bruder Josef 1939 verhaftet wurde und 1945 in Bergen-Belsen ums Le­ben kam.
Veranstalter: Interreligiöses Forum des Fördervereins „Garten der Religionen Recklinghausen e.V.“
Termin: 6. April 2022

Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel (Tübingen)

Vortrag: 

Verräter oder Vertrauter? 

Das Jesus-Judas-Drama bei Walter Jens und Amos Oz 

Vom grossen israelische Schriftsteller Amos Oz (1939-2018) stammt das Wort, der Kuss des Judas sei nicht zufällig „der berühmteste Kuss in der Geschichte der Menschheit“ ge­wesen. Denn „keine andere jemals von Menschen erzählte Geschich­te (habe) ein solches Ausmass an Hass, Verfolgung und Mord über ein bestimmtes Volk, das der Juden, entfes­selt“ „wie diese Geschichte über den Verrat“ des Judas. Bedenkt man die abgründige Wirkungsgeschichte, so ist der „Fall Judas“ bis heute ein grosses Thema für das Gespräch von Juden und Christen geblieben. Es sind Schriftsteller, die sich mit bisherigen Erklärungsmustern nicht zufrieden geben und die uralten Texte neu zu deuten wagen. Einen der kühnsten Entwürfe dazu hat der Schriftsteller Walter Jens (1923-2013) vorgelegt („Der Fall Judas“, 1975), gefolgt von Amos Os: „Judas. Roman“ (2015). Der eine hat das Verhältnis von Christen zu Juden in Deutschland im Blick, der andere das Ver­hältnis von Israelis und Arabern in Palästina. Beide lassen etwas ahnen von der Kraft der Literatur, verfestigte Wirklichkeiten mit Gegendeutungen aufzubrechen.


Veranstalter: Interreligiöses Forum des Fördervereins „Garten der Religionen Recklinghausen e.V.“,
Alexandrine-Hegemann-Forum
Termin: 5. November 2021

Bertram Dickerhof SJ

Vortrag und Gespräch: 
"GOTTSUCHE IN EINER CHRISTLICH-INTERRELIGIÖSEN LEBENSSCHULE" 

Gottsuche lässt sich als eine Spirale vorstellen, deren Windungen durch folgende vier Momente gekennzeichnet ist:  … – Innehalten – Innewerden – Sich-Verwandeln-Lassen – Tun – …  Diese vier Momente charakterisieren, unterschiedlich akzentuiert, alle mystischen Traditionen der großen Weltreligionen. Die christlich-interreligiöse Lebensschule Ashram Jesu setzt sie in konkret gelebtes Leben um. Wie das geht und was die Spirale der Gottsuche bedeutet, davon handelte sein Vortrag. 
 

Veranstalter: Interreligiöses Forum des Fördervereins „Garten der Religionen Recklinghausen e.V.“

Termin: 28. Juli 2021

Dr. Hildegard Erlemann

Vortrag im Internet: PARADIESE - Sehnsucht nach einer besseren Welt?

 
Menschen haben sich immer nach einer besseren Welt gesehnt. In dem großartigen Bild des Paradieses sammeln sich Vorstellungen von einem anderen, besseren Ort oder Seins-Zustand. So wie die drei großen abrahamitischen Religionen diesen Entwurf des Gott-nahen Zustands kennen, zielen auch Buddhismus und Hinduismus auf eine Zukunft hin, in der das Leiden überwunden ist. Die Entwürfe eines 'Paradieses auf Erden' sollten auch im Hier und Jetzt die Phantasie der Menschen anregen. Vom hedonistisch geprägten Schlaraffenland über alternative Glaubens- und Gesellschaftsentwürfe sogenannter 'häretischer' Gruppen bis zur Schrift UTOPIA von Thomas Morus werden diese Visionen angetrieben von einer großen Sehnsucht nach Harmonie, Fülle und Frieden für alle.

Veranstalter: Interreligiöses Forum des Fördervereins „Garten der Religionen Recklinghausen e.V.“
Termin: 10. Februar 2021

Prof. Lähnemann im Gespräch:

Lernen in Begegnung 

Erfahrungen und Perspektiven im interreligiösen Dialog

Prof. Lähnemann ist seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts ein Pionier interreligiöser Verständigung und Bildung. 1988 gründete er in Nürnberg eine der ersten regionalen Gruppen "Religions for Peace". Im August 2019 trafen sich in Lindau rund 900 Vertreter aus 17 verschiedenen Religionen zu einer Weltkonferenz.
In einem Gespräch mit Pfr. Dr. Jürgen Schwark und Pfr. emer. Bernhard Lübbering zog er Bilanz und berichtete von seinen persönlichen Erfahrungen. Unter Berücksichtigung besonderer Corona-Regelungen fand die Veranstaltung in der Aula des
Alexandrine-Hegemann-Berufskolleg, Recklinghausen statt.

Veranstalter: Interreligiöses Forum des Fördervereins „Garten der Religionen Recklinghausen e.V.“, Alexandrine-Hegemann-Forum, Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Recklinghausen
Termin: 9. September 2020

Filmvorführung

Ein Licht zwischen den Wolken

Im Rahmen des Interreligiösen Forums zeigte der Förderverein des GARTEN DER RELIGIONEN einen besonderen Film, der die Fragen zum interreligiösen Miteinander in die Alltagswelt eines albanischen Dorfes transponiert. „Ein Heiligengemälde hinter dem Wandverputz einer Moschee: Das wühlt die muslimische wie die katholische Gemeinde in einem albanischen Bergdorf auf. Ein Konflikt, der sich in der multireligiösen Familie eines einfachen Hirten fortsetzt. ..."  (www.kino-zeit.de). Als ein „seltenes Juwel“ wird dieser „kleine, aber mit viel Liebe inszenierte Spielfilm aus Albanien“ beschrieben, der mit „großer Subtilität die Spielräume der Religiosität in den Fokus“ rückt und "mit großer Poesie (...) von Orten des Glaubens und vom Obdach der Gemeinschaft“ erzählt. Wir danken dem Verleih, dass wir diesen Film im Rahmen des Interreligiösen Forums zeigen konnten.

Veranstalter: Interreligiöses Forum des Fördervereins „Garten der Religionen Recklinghausen e.V.“
Termin: 12. Februar 2020

Prof. Dr. Norbert Mette, Münster

Die Religionen als Friedensstifterinnen

Religionen haben zahllose Konflikte befeuert und Gewalt verursacht. Der Religionspädagoge Prof. Norbert Mette von der Universität Dortmund sieht in ihnen trotzdem ein enormes Vorbild-Potential als Friedensstifter - und zitiert dazu Papst Franziskus bei dessen Besuch in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Veranstalter: Interreligiöses Forum des Fördervereins  „Garten der Religionen Recklinghausen e.V.“ - Kath. Kreisbildungswerk Recklinghausen
Termin: 13. November 2019

Franziskanerin Sr. Gertrud Smitmans, Münster

Franz von Assisi und der Sultan

1219 führten Franz von Assisi und der ägyptische Sultan al Kamil einen ersten interreligiösen Dialog. Über diesen, die geschichtlichen Quellen und die Auswirkungen dieses Dialogs auf unsere heutige Zeit sprach die Franziskanerin Sr. Gertrud Smitmans OSF aus Münster.

Termin: 28. August 2019

Prof. Dr. Marianne Heimbach-Steins, Münster

Religionsfreiheit, ein fundamentales Menschenrecht

In der Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.1948 heißt es: „Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat, durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu bekunden.“ Ebenso hat das Grundgesetz von 1949 die Religionsfreiheit mit dem Satz (Art 4, Absatz 1,2) festgelegt: „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisse sind unverletzlich.“
In einer Erklärung des 2. Vatikanischen Konzils (1962-1965) heißt es: „dass die menschliche Person das Recht auf religiöse Freiheit hat.“ Im Koran (Sure 2,256) wird gesagt: „Es gibt keinen Zwang in der Religion.“
Trotz dieser eindeutigen Aussagen werden heute auf der Erde Menschen wegen ihrer Religion benachteiligt, verfolgt und misshandelt. Deswegen gilt es, laut und deutlich dieses fundamentale Menschenrecht einzufordern und sich für die Verfolgten einzusetzen.

 
Veranstalter:
Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Recklinghausen
Förderverein „Garten der Religionen Recklinghausen“
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen
Kath. Kreisbildungswerk Recklinghausen
Termin: 26. Juni 2019